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Geschichte der Kantone

Kurze Geschichte der Kantone

Urkantone

Uri, Schwyz und Unterwalden - die Halbkantone Obwalden und Nidwalden - sind die sogenannten Urkantone, welche 1291 die Eidgenossenschaft gründeten. Kantone wurden in der Alten Eidgenossenschaft auch Orte genannt. Deshalb ist auch von den Acht Alten Orten (achtörtige Eidgenossenschaft) und Dreizehn Alten Orten (dreizehnörtige Eidgenossenschaft) die Rede, wenn es um Vergrösserung des Bündnisses geht. Als Zugewandte Orte wurden zu jeder Zeit Orte bezeichnet, welche nicht der Eidgenossenschaft angehörten, aber Verbündete waren.

Da nach 1352 über mehr als hundert Jahre kein Kanton der Eidgenossenschaft beitrat, werden Zürich, Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Glarus und Zug die Acht Alten Orte genannt.

Ähnliches gilt für die 13 Alten Orte Zürich, Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Glarus, Zug, Freiburg, Solothurn, Basel, Schaffhausen und Appenzell. So trat doch zwischen 1513 und 1803 kein Kanton mehr der Eidgenossenschaft bei.

Helvetischen Republik

Nach der französischen Invasion, in der sogenannten Helvetischen Republik (1798 - 1803) wurden die Kantone zu reinen Verwaltungsbezirken ohne autonome Rechte degradiert. Um ähnlich grosse Kantone zu erhalten und die alte Ordnung zu schwächen wurden Grenzen geändert und neue Kantone gegründet. Dadurch enstanden für kurze Zeit die Kantone
  • Säntis (Teile des heutigen Kantons St. Gallen und die beiden Appenzell),
  • Linth (Teile der heutigen Kantone St. Gallen, Schwyz und Uri)
  • Waldstätten (Teile der Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden und Zug),
  • Oberlandv (Teile des heutigen Kantons Bern), Baden (Teil des heutigen Kanton Aargau), Oberlandv (Teile des heutigen Kantons Bern), Baden (Teil des heutigen Kanton Aargau),
  • Lugano und Bellinzona (beide Teile des heutigen Tessins).
Bereits im Jahre 1803 wurden diese künstlichen Kantone wieder aufgelöst und weitere Kantone traten, hauptsächlich sich zur Absicherung gegen Eindringlinge, der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei. Dies waren die Kantone Aargau, Graubünden, St. Gallen, Thurgau, Tessin und Waadt.

Wiener Kongress

Nach dem Wiener Kongress (1815), an welchem Europa nach der Abdankung Napoleons neu geordnet wurde und die europäischen Grossmächte die "immerwährende Neutralität" der Nation anerkannten, traten die Kantone Genf, Neuenburg und Wallis der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei. In der Folge wurden einige Zugewandte Orte, teils gegen deren Willen, in bestehende Kantone eingegliedert.

Der letzte Kanton enstand durch die Abspaltung des Juras vom Kanton Bern im Jahre 1979.
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